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Pia Michel

Pia Michel Consulting


Pia Michel Die vielseitige Erfahrung und Expertise von Diplomkauffrau Pia Michel in der Beratung,
dem Vertrieb und im Personalwesen ist
geprägt von der professionellen Begleitung
von Veränderungsprozessen. Von Organi-
sationen, von Teams und auf individueller
Ebene, seit 2009 auch in eigenem Namen.

In ihrer Arbeit als langjährige Trainerin,
Beraterin und Coach für Fach- und Füh-
rungskräfte sind für sie Wertschätzung und Offenheit für die individuelle Wirklich-
keit selbstverständlich. Sie greift auf, spiegelt was vorhanden ist und entwickelt
gemeinsam mit dem Kunden klare, lebbare Ziele unter Berücksichtigung der vor-
handenen Ressourcen und der zeitnahen Integration der betroffenen Interessens-gruppen. Zur Erhöhung der individuellen oder organisationalen Resilienz in Krisen-
zeiten arbeitet sie mit dem Kunden am gezielten Aufbau von Ressourcen.

Ihre Kunden schätzen dabei ihren gesunden Menschenverstand, ihren präzisen
Umgang mit verbaler und nonverbaler Kommunikation und die Nachhaltigkeit der
gemeinsam erarbeiteten Strategien. Nicht zu vergessen – ihren Humor.

Praxisbeispiel: Neuorganisation von saarländischen Kommunalverwaltungen.


Vor dem Hintergrund der angespannten finanziellen Situation der Kommunen ließen
sich Nachfrageveränderungen nur noch durch eine grundlegende Neustrukturierung
zur Erhöhung der Anpassungsfähigkeit der Organisation und der Mitarbeiter befrie-
digen. Der Handlungsdruck war groß, die Angst vor Veränderung auch.

Zur Initiierung der Neustrukturierung und Unterstützung der Kommunen wurde eine
Kooperation von Innenministerium und Bertelsmann Stiftung gewählt, der marke-
tingträchtige Wettbewerb “Modern und Bürgernah, saarländische Kommunen im
Wettbewerb” ausgerufen und durch Pia Michel (geb. Henß) wissenschaftlich bera-
ten und begleitet. Ziel des Wettbewerbs war das Leitbild einer demokratischen,
effizienten und bürgernahen Verwaltung. Im Fokus der Neustrukturierung lagen
die Bereiche Leitbildentwicklung, Personalentwicklung, Mitarbeitermotivation, Budgetierung, dezentrale Ressourcenverantwortung und Controlling.

Voraussetzung für die Ermöglichung von Modernisierung und Neustrukturierung
war, dass diese politisch gewollt ist und sie innerhalb der jeweiligen Organisation
zur Chefsache gemacht wird. Im Vorfeld des Wettbewerbes erfolgte deshalb eine
intensive Informations- und Überzeugungsarbeit, um die Widerstände und Ängste
überwinden und die relevanten Akteure zu überzeugen.

Die öffentliche Verwaltung stellte uns vor besondere Herausforderungen: Eine
moderne Verwaltung sollte ihre Leistungen zwar konsequent an den Bedürfnissen
der Bürgerinnen und Bürger ausrichten, bleibt jedoch weiterhin Recht und Gesetz
verpflichtet. In einer Organisationsform, in der Verantwortung bislang nicht nach
unten delegiert wurde, erforderte die Dezentralisierung von Ressourcen ein großes
Umdenken, Vertrauen und Loslassen. Erforderlich war ein neuer Führungsansatz,
der von einem verantwortlichen und verantwortungsbewussten Mitarbeiter aus-
geht. Dezentralisation und Delegation von Verantwortung erforderten allerdings
konsequenterweise leistungsfähige Planungs-, Koordinations- und Kontrollinstru-
mente, wobei der Aufbau eines aussagekräftigen produktorientierten Controllings von besonderer Bedeutung war.

Zur inhaltlichen Unterstützung und Begleitung der Neustrukturierung wurde eine
mehrstufige Seminarreihe aus 125 Veranstaltungen konzipiert und für über 3000
Teilnehmer aller relevanten Zielgruppen durchgeführt. Landräte, Bürgermeister,
hauptamtliche Beigeordnete, Amtsleiter, Personalräte und Fraktionsvorsitzende.
Wichtig war darüber hinaus das frühzeitige und intensive Einbeziehen und die
Qualifizierung der Mitarbeiter innerhalb der Verwaltungen.

Im Anschluss an die zweijährige Wettbewerbsphase erfolgte eine intensive Aus-
wertung und die Ermittlung der Gewinner. Diese Art von Modernisierungsmaß-
nahmen erfordert einen langen Atem. Umso erfreulicher waren die Umsetzungen
in der Gewinnergemeinde. Hier wurden die Gemeindeverwaltung dezentralisiert,
Eigenverantwortlichkeiten gestärkt, finanzielle Kompetenzen und Spielräume erwei-
tert. Gleichzeitig wurde ein Bürgeramt eingerichtet, die Räumlichkeiten im Rathaus optimiert und die Arbeitszeit der Bediensteten variabler gestaltet.

Praxisbeispiel: Änderung des Images eines Unternehmensbereiches.

In einem internationalen IT-Unternehmen litt ein Finanzbereich mit mehreren Unter-
abteilungen wegen Überalterung und geringer Fluktuation unter dem Ruf, Abstell-
gleis zu sein. Positionen in dem Bereich wurden nur in Ermangelung anderer Mög-
lichkeiten übernommen. Im Rahmen von internationalen Umstrukturierungsbestre-
bungen wurde der Bereich zu einem potentiellen Kandidaten für eine Verlagerung
der Aufgaben ins Ausland. Um die Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu sichern, erteilte
der Bereichsleiter den Auftrag, mit möglichst geringem finanziellem Aufwand unter
Nutzung der vorhandenen Ressourcen eine Imageänderung herbeizuführen und
dabei als Person im Hintergrund zu bleiben.

Nach einer IST-Analyse und Bestandsaufnahme der vorhandenen Ressourcen
wurde mit den Abteilungs- und Teamleitern ein Leitbild entwickelt und daraus Ziele
abgeleitet. Gemeinsam mit dem Bereichsleiter wurde eine Strategie zur Umsetzung
entwickelt und in die bisherigen Führungs- und Kommunikationsinstrumente inte-
griert. Eine dezidierte inhaltliche Kommunikationsstrategie in Richtung Abteilungs-
leiter, Teamleiter, Mitarbeiter und Leiter anderer Unternehmensbereiche wurde
gemeinsam ausgearbeitet, vom Bereichsleiter umgesetzt und von seinen Führungs-
kräften eingefordert. Hier erfolgte eine individuelle Schulung. Ein intensives Netz-
werken mit anderen Bereichen führte zu einer gegenseitigen bereichs- und abtei-
lungsübergreifenden Teilnahme an Besprechungen, dem verstärkten Austausch von Informationen und kreierte abteilungs- und bereichsübergreifende Möglichkeiten
zur persönlichen Profilierung von potentiellen Führungsnachwuchskräften.
Gleichzeitig baute sich das Netzwerk der Mitarbeiter und ihr Wissen über die Auf-
gaben der anderen Abteilungen und Bereiche auf. Synergien konnten identifiziert
und genutzt werden. Studenten der dualen Hochschule wurden durch Mentoring-
programme und interessante Aufgaben motiviert und als Multiplikatoren genutzt.
Ein gemeinsames reichhaltiges Frühstück und kostenloser Kaffee in Zeiten der
Monatsabschlüsse brachte die Wertschätzung des Bereichsleiters für sein Team zum Ausdruck.

Nach einem Jahr war es gelungen, zwei Abteilungsleiterpositionen durch motivierte
Führungskräfte zu besetzen. Die Nachfrage nach Positionen in dem Bereich bei Mit-
arbeitern anderer Finanzbereiche des Unternehmens stieg. Mehrere Mitarbeiter
mit der langjährig gleichen Funktion wechselten in andere Aufgaben und erhöhten
somit ihre persönliche Employability. Die Nachfrage bei Studenten der dualen Hoch-
schule stieg so an, dass sich der Bereich die besten aussuchen konnte. Es gelang
parallel zur Imageänderung neue Aufgabengebiete in den Bereich zu integrieren,
um die Arbeitsplatzsicherheit der Mitarbeiter zu erhöhen.

Praxisbeispiel: Begleitung der beruflichen Neuorientierung.


Eine langjährige Führungskraft eines internationalen Konzerns sah keine persön-
lichen Perspektiven mehr innerhalb des Unternehmens und hatte sich — noch ohne konkretes Ziel — entschieden, sich beruflich neu zu orientieren.

  • Analyse des bisherigen privaten und beruflichen Lebensweges und der wesentlichen Weichenstellungen
  • Erarbeitung eines klaren Zielbildes aufgrund der Erfahrungen, Kompetenzen, Wünsche und persönlichen Faktoren
  • Abgleich mit den Handlungsoptionen aufgrund der Marktgegebenheiten
  • Erstellung von professionellen Bewerbungsunterlagen
  • Intensive Arbeit am Fremd- und Selbstbild unter Zuhilfenahme diagnostischer Tools
  • Aufarbeitung persönlicher Erfolgsgeschichten
  • Entwicklung und Begleitung einer individuellen Strategie zur Marktbearbeitung
  • Vorbereitung auf Assessment Center und Interviewtraining unter besonderer Berücksichtigung der Stimmigkeit von verbaler und nonverbaler Kommunikation
  • Intensive Nach- und Vorbereitung der Netzwerk- und Vorstellungsgespräche
  • Angebotsanalyse und Beratung bei der Vertragsgestaltung



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